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Blutdatenbank für Hunde

 

 

 

                                                                                                                                                                    

 

 

 

 

 

Standard - letzte Aktualisierung 10.05.2012

1  Allgemeines Erscheinungsbild:  Kleiner, gut proportionierter Terrier, von robuster Gesundheit, der mit seinem halblangen bis langem Haarkleid ansprechend, aber nicht zu elegant, sondern eher koboldhaft wirkt und dem man auf den ersten Blick seine Bewegungsfreude und Fröhlichkeit ansieht.  

2  Verhalten und Charakter:  Selbstbewußter, temperamentvoller und fröhlicher, terriertypischer Kleinhund, der bei aller Lebhaftigkeit ausgeglichen und beherrscht, aber auch durchaus in der Lage ist, Schadnager zu erlegen. In der Familie ist er sehr anhänglich und anschmiegsam. Sein Verhalten ist sehr sozial, so dass er gut im Rudel gehalten werden kann. Fremden (Mensch und Hund) gegenüber ist eine gewisse Distanz durchaus erwünscht.

3  Kopf:  Ohne jede Übertreibung, der Oberkopf breit, sowie von vorn und von der Seite betrachtet leicht gerundet, in der Größe zum Körper passend. Der Fang ist kräftig und in der Länge dem Oberkopf entsprechend. Die Schädelbreite soll etwa 2/3 der Gesamtkopflänge betragen. Der Stop ist deutlich, aber nicht zu hart durchbrochen.

 

3.1 Die Augen sind mittelgroß, nicht ganz rund, tief dunkelbraun (fast schwarz), glänzend, mit aufmerksamem, intelligentem Ausdruck und so plaziert, dass sie geradeaus blicken und nicht hervorstehen. Die Augenlider sind schwarz, genau wie der Nasenschwamm und die Lefzen.

 

3.2 Im kräftigen Kiefer ist ein regelmäßiges, vollständiges und kräftiges Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die Untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen, erwünscht.
 

3.3 Die Ohren sind klein bis mittelgroß, V-förmig, möglichst hoch angesetzt und möglichst halbaufrecht oder aufrecht getragen, gern beide Ohren unterschiedlich - so dass der koboldhafte Ausdruck unterstrichen wird.

 

4  Hals : Nicht zu kurz, mittelhoch bis hoch getragen und ohne Absatz in die Rückenlinie übergehend.

 

5  Körper: Kompakt und für die Größe kräftig, aber nicht schwer oder gar plump. Das Format rechteckig, aber nicht überstreckt  (ideal ist ein Verhältnis von Widerristhöhe zu Rumpflänge von 10:12), mit gut gelagerten Schultern, leicht gewölbten Rippen, festem und gut bemuskeltem Rücken und nicht abfallender Kruppe .

 

6  RuteOhne Absatz aus der Rückenlinie übergehend, mindestens bis zum Sprunggelenk reichend. Oberhalb der Rückenlinie getragen.  Idealerweise gerade mit einem leichten Bogen nur im letzten Drittel.

 

7  Gliedmassen:  Mittelkräftig bis kräftig, stark bemuskelt, aber die Knochen nicht zu schwer.

 

7.1 Die Läufe der Vorhand stehen von vorn und von der Seite betrachtet gerade mit kräftigem, nur wenig geneigten Mittelfuß.   

 

7.2 Die Läufe der Hinterhand stehen von hinten betrachtet, gerade. Von der Seite betrachtet zeigt die Hinterhand eine gute, aber nicht übertriebene Winkelung  

 

7.3 Die Pfoten sind  klein, rund und gut geschlossen mit kräftigen, etwas längeren, möglichst dunklen Krallen.

 

8  Größe und Gewicht:  28 - 32 cm bei 6 bis 8 kg 

 

9  Gangwerk

Frei und kraftvoll, aber dennoch leicht, mit viel Schub aus der Hinterhand, geradeaus gerichtete Bewegung in Vor- und Hinterhand, bei ebener Rückenlinie und nicht zu hoher Aktion der Vorhand. Im Trab werden die Läufe eng geführt. 

 

10  Haarkleid:

Am ganzen Körper, an den Läufen, der Rute und am Kopf gerades bis leicht gewelltes, halblanges bis langes Haar, aber nur so lang, dass die

freie Bewegung nicht beeinträchtig wird. Es ist sehr erwünscht, dass und man unter dem Hund noch gut hindurch sehen kann. 

 

10.1  Seidenhaar: Das einzelne Haar ist sehr fein, seidig und ausgesprochen glatt und am Körper ca. 10 - 15 cm lang

10.2  Rauhaar: Das einzelne Haar ist fest und nicht so glatt wie das Seidenhaar, aber noch nicht drahtig und am Körper ca. 5 - 10 cm lang. 

 

Beide Haararten fühlen sich angenehm weich an. Es ist nur sehr wenig und feine Unterwolle vorhanden, die kaum wahrnehmbar ist. Textur und

Menge der Haare sollen die Haut des Hundes ausreichend vor Witterungseinflüssen schützen, aber trotzdem eine einfache Pflege ermöglichen.

 

11  Farben:
11.1  Schwarz/Braun/weiß: Alle Kombinationen von Schwarz bis Blau (in allen Verdünnungsstufen und Schattierungen, aber bei der Geburt immer tiefschwarz) und Braun (in allen Verdünnungsstufen von Loh bis Blond, auch leicht russig durchzogen), möglichst mit weißen Abzeichen an Kinn, Kehle, Brust, und Zehen, sowie eine weiße Rutenspitze.
 
11.2  Weiß/Schwarz/Braun: Grundfarbe Weiß mit scharzen und braunen Flecken in der gleichen Anordnung wie bei der normalen Mantel- o. Sattelzeichnung, also Schwarz (in allen Verdünnungsstufen und Schattierungen, aber bei der Geburt immer tiefschwarz) an Kopf, Hals und Rücken, max. bis Oberschenkel und Oberarm und Braun am Kopf und Läufen. Neben den großen Flecken entwickelt sich beim Umfärben zudem eine Tüpfelung, besonders an Bauch und Läufen, sowohl auf der Haut wie auch im Haar.
 
Für beide Farbvarianten gilt, dass das Grundmuster eine Mantel- oder Sattelzeichnung sein muss. Je intensiver und leuchtender die Farben, desto besser. Das Grundpigment ist immer schwarz.

 

12  FEHLER:

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss zwar als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung aber in genauem Verhältnis zum Grad

der Abweichung stehen muss und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes besonders zu beachten ist.  Die Zulassung zur

Zucht ist nicht von Einzelpunkten abhängig, sondern von der Gesamtqualität des Hundes, wobei die Merkmale, die für Gesundheit und Wohlbefinden

zuständig sind, höher bewertet werden müssen als reine Schönheitsmerkmale. Gesundheit und Leistungsfähigkeit steht vor Schönheit!

 

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden

 

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Erläuterungen und Zuchtrichtlinien, sowie Trimmempfehlungen: (Fotos und Zeichnungen zum besseren Verständnis folgen)
 
Anmerkung: Größere, ständig hängend getragene Ohren, sind auf Dauer nicht erwünscht und werden z.Zt. nur geduldet, um die Genbasis nicht unnötig einzuschränken.
 
Zu 1 und 2
Der Noyo-Terrier ist zwar ein Kleinhund, aber kein reiner Schosshund. Er soll so klein und leicht sein, dass man ihn bequem auf den Schoss nehmen kann und dass er sich gut für die Haltung in der Stadt eignet, aber er soll auch kräftig und robust genug sein, dass er auch dem Leben auf dem Land gewachsen ist oder seine sportlichen Menschen überall hin begleiten kann. So anschmiegsam, verspielt und fröhlich er im Umgang mit seinen Menschen ist, so robust und leistungsfähig soll er auch sein, sei es als sprintstarker Sportler mit erstaunlichem Sprung- und Klettervermögen z.B. im Agility, als ausdauernder Begleiter auf langen Wanderungen oder als unerschrockener Mäuse- u. Rattenjäger. Neben seiner Raubzeugschärfe soll er aber keinerlei andere Jagdneigung haben. Hase und Reh soll ihm völlig egal sein, so dass er auch bei Waldspaziergängen ein zuverlässiger Begleiter ist.
 
Zu 3
Der Noyo-Terrier soll trotz seiner Kleinheit frei sein von allen Verzwergungsmerkmalen. Runde Köpfe, vorstehende Augen, deutlich zu kurzer oder schwacher Fang mögen zwar niedlich aussehen, sind aber ab einer gewissen Ausprägung einfach nicht gesund und sollen daher von Anfang an keine Chance haben, die Entwicklung der Rasse zu beeinflussen.
 
Durch das lange und teilweise auch üppige Haar sind die Kopfproportionen nicht immer nur durch bloße Betrachtung klar einzuschätzen und sollten deshalb sorgfältig vermessen werden. Die Kopflänge wird von der Spitze des Nasenschwamms bis zum Hinterhauptbein gemessen und sollte je nach Größe des Hundes zwischen 12 und 15 cm betragen. Die Fanglänge, auch Vorgesicht genannt, beschreibt den Abstand zwischen Nasenspitze und "Augenbraue" und sollte etwa die Hälfte der Kopflänge ausmachen. Der Messpunkt liegt nicht auf Höhe der inneren Augenwinkel, sondern auf Höhe des oberen Augenrandes - als Orientierunghilfe dienen die dort gut erkennbaren festeren Tasthaare. Die Schädelbreite wird an den äußeren Punkten der Jochbeinbögen gemessen.
 
Das Gebiss sollte terriertypisch sein, also im Verhältnis zur Größe des Hundes ausgesprochen kräftig. Erwünscht ist eine korrekte Schere, aber da nicht nur die genetische Veranlagung die Entwicklung des Gebisses beeinflussen, muss bei der Beurteilung auf die Stellung der Kiefer geachtet werden, also ob der äußere Rand des Oberkiefers knapp vor dem äußeren Rand des Unterkiefers steht. Im Ergebnis kann somit sowohl das korrekte Scherengebiss, genau wie eine Zange oder ein umgekehrter Scherenschluss möglich sein. Rückbiss und Vorbiss können aber nur bis max. 2 mm geduldet werden und auch nur, wenn der Hund ansonsten fehlerfrei ist und besondere Vorzüge aufweist, die für die optimale Entwicklung der Rasse wichtig ist sind.
 
Durch die Ursprungsrassen sind die Ohren noch recht unterschiedlich. Angestrebt wird das kleine, aber nicht zu kleine, hoch angesetzte, V-förmige und halb aufrecht getragene Ohr. Da es aber weit wichtigere Merkmale gibt, sind die Ohren vorerst ein zu vernachlässigendes Kriterium für die Zuchtzulassen. Nur zu große, schwere und unbewegliche Ohren haben in der Zucht des Noyo-Terrier keinen Platz, da sie die Belüfung des Ohres behindern und somit relevant für die Gesundheit des Ohres sind. Da die Haltung der Ohren stark davon abhängt ob und wie stark das Ohr mit Haaren bedeckt ist, sollten die Ohren der Noyo-Terrier innen ganz und außen gut zur Hälfte so gekürzt werden, dass es den Hunden bei normaler Ohrgröße und -Form möglich ist, diese anzuheben und/oder ähnlich einem Rosenohr nach hinten zu ziehen.
 
Zu 4
Der Hals soll eine harmonische Verbindung zwischen Kopf und Rumpf sein, die dem Hund hilft, sich gut in der Balance zu halten. Daher darf er nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz sein
 
zu 5 und 7
folgt in Kürze
 
zu 6
folgt in Kürze
 
zu 8
folgt in Kürze
Toleranz 26 - 34 cm // 5 - 9 kg
 
zu 9
folgt in Kürze
(Schnürengang), um eine energiesparende und ausdauerende Fortbewegung zu ermöglichen
 
zu 10
folgt in Kürze
 
zu 11
folgt in Kürze
 
zu 12.
folgt in Kürze
 
 

  

 

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Dies ist eine Infoseite über den Polski Owczarek Podhalanski, den großen weißen Hirtenhund aus Polen, auch Podhalaner genannt und den Noyo-Terrier, eine Neuzüchtung auf Basis des Yorkshire-Terrier